Beängstigend nah an der Realität

Rezension von Sverli, aus einer Lovelybooks-Leserunde, zum Roman Der Brotkönig:

Wie wollen wir in Zukunft leben? In welche Hände legen wir wichtige Entscheidungen? Woran glauben wir? Für mich sind das einige der zentralen Fragen, die dieses Buch aufwirft.

Lois Leander ist es gelungen ein spannendes, hochkomplexes Buch zu schreiben, das beängstigend nahe an der Realität vorbeischrappt. Dieser Wirtschaftsthriller lädt zum Dialog ein und regt zur Selbstreflektion an. Jedes Wort, jeder Satz ist so wohlüberlegt gesetzt, wie die beiden Protagonisten des Thrillers handeln.

Fachwissen wird so einfach erklärt, dass es auch Laien wie mir möglich ist, den teils schwierigen Sachverhalten zu folgen. Das Bild des Glaubens, das in diesem Buch gezeichnet wird, gefällt mir äußerst gut und lässt Raum für Interpretationen und andere Meinungen.

Aufgrund der Dichte der Informationen sowie der Dicke des Buches (639 Seiten) musste ich mir zwischendurch immer wieder mal eine Pause gönnen, um Abschnitte sacken zu lassen.

Fazit: Ein Buch, das aufrüttelt und zum Nachdenken anregt. Definitiv lesenswert!

4 und 5 Sterne für den Roman «Der Brotkönig»

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Bewertung bei lesejury.de und Was liest du?

Verlosung von 15 Exemplaren «Der Brotkönig»

Auf Lovelybooks werden 15 Softcover-Exemplare des Romans «Der Brotkönig» an die TeilnehmerInnen einer Leserunde verlost. Mehr Infos auf Lovelybooks.

Eine bessere Form der Kommunikation

Es bringt wenig, wenn wir in Diskussionen oder Streitgesprächen versuchen, möglichst viele von unserer Meinung zu überzeugen, wenn keiner dem anderen wirklich zuhört und jeder seine fixen Wertvorstellungen verteidigt. David Bohm, ein Physiker und Philosoph, hat in seinem Büchlein „Der Dialog“ gezeigt, dass jeder Mann und jede Frau, auch jede politische Gruppierung, nur eine sehr beschränkte Sicht auf die Welt hat – und dass diese Sicht nicht die Realität ist! Deshalb schlägt Bohm anstelle von Diskussionen Dialoge vor. Unter einem Dialog versteht er, dass alle ihre Meinung sagen dürfen, dass alle einander wirklich zuhören und dass sie das Gehörte nicht sogleich akzeptieren oder ablehnen, sondern es einfach mal stehen und auf sich wirken lassen. Ja, sich wirklich Zeit lassen, das Gehörte, ob es einem passt oder nicht, von verschiedenen Seiten zu betrachten. – Dann würden wir uns der Wirklichkeit nähern. So könnten wir gemeinsam herausfinden, wie die Wirklichkeit wirklich aussieht und was für alle die beste Lösung ist.

Das ist nicht einfach. Zuerst muss man den Mut haben, seine Meinung überhaupt zu sagen, zu ihr zu stehen. Dann muss man bereit sein, jemandem wirklich zuzuhören. Mal wirklich verstehen wollen, was der andere sagt oder meint. Und das Schwierigste: Wenn man anderen Menschen zuhört und ihre Gedanken prüft, entdeckt man vielleicht, dass die Wirklichkeit anders ist, als man bisher dachte. Dann sollte man eine falsche Meinung aufgeben können.

Mit Dialogen nach David Bohm geht es also nicht ums Rechthaben, sondern darum, miteinander zu denken und zusammen neue Lösungen und Wege zu entdecken.

Freier Auszug aus dem Roman „Der Brotkönig“ von Lois Leander: Einer der Protagonisten über das Büchlein „Der Dialog – Das offene Gespräch am Ende der Diskussionen“ von David Bohm. Mehr Infos zum Roman „Der Brotkönig“ auf https://loisleander.ch/.

Lustige Bücher fürs gegenseitige Vorlesen

Geniesst es, euch gegenseitig lustige Bücher vorzulesen, in der Partnerschaft, in der Familie, wo auch immer. Was lustig ist, ist natürlich Geschmackssache. Beispielsweise:

Achtung Baby, von Michael Mittermeier

Mein Name ist Eugen, von Klaus Schädelin

Mieses Karma, von David Safier

Mieses Karma hoch 2, von David Safier

Plötzlich Shakespeare, von David Safier

Jesus liebt mich, von David Safier

Wandern ist doof, von Blanca Imboden

Darm mit Charme, von Giulia Enders

Hast du weitere Vorschläge? Dann ergänze über „Kommentar“.

Geniesst es, euch gegenseitig etwas vorzulesen.