DER BROTKÖNIG – das Buch

Klappentext

Ein junger Pflanzenbau-Wissenschaftler entdeckt den ebenso wahnsinnigen wie realistischen Plan eines Konzernchefs, Macht über die weltweite Nahrungsmittelproduktion zu erlangen. Der Wissenschaftler und der Konzernchef werden Gegner, keiner von beiden ist es gewohnt oder bereit, aufzugeben. Unterwegs mit entgegengesetzten Lebenszielen – der eine strebt nach Macht, der andere nach Weisheit – erfahren sie, wie Macht funktioniert, in der Familie, in der Politik und in der Wirtschaft. Ein Abenteuer um Macht und Weisheit, um den Glauben an sich selbst oder an Gott. Eine Geschichte um die Frage, wie es der Menschheit gelingen kann, zukunftsfähig zu werden.

Zur Geschichte

Vordergründig lässt «Der Brotkönig» miterleben, wie ein Mann von Zürich aus einen Konzern aufbaut, mit Geschick, Skrupellosigkeit und Konsequenz, und wie ihn habsüchtige Manager, gewissenlose Politiker und korrupte Behörden unterstützen. Der Konzernboss erreicht immer grösseren Einfluss auf die weltweite Nahrungsmittelproduktion, doch dann erwächst ihm ein Gegner, ein junger Wissenschaftler, der nicht glaubt, dass Geld und Macht der Sinn des Lebens sind. Der Wissenschaftler nimmt den Kampf gegen den genialen, aber verheerenden Plan des Konzernchefs auf, obwohl das eigentlich aussichtslos ist.

Auf einer zweiten Ebene zeigt der Roman, der in mehreren europäischen Ländern spielt, wie verschiedene Leben aufeinander wirken, vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, und wie eine Generation der nächsten nicht nur Güter vererbt, sondern auch Charakter, Stärken und Schwächen. «Der Brotkönig» ist ein Abenteuer um den Sinn des Lebens, um die Frage, an was man glaubt und darum, was das für Folgen hat.

Der beschriebene Kampf um die Macht über die weltweite Ernährung (mittels Gentechnik und Patenten) ist im Buch zwar Fiktion, aber der Autor hat viele Jahre in der Forschung gearbeitet und festgestellt, dass der Kampf um die Ernährung (via Patentierung von Saatgut und weiterem Leben) tatsächlich läuft.

Rezensionen

Bei OrellFuessli bzw. Thalia ist die Bewertung von 10 Lesern bei 4,9 Sternen. Bewertungen gibt es auch auf Amazon, Hugendubel, Weltbild etc. Nach der Veröffentlichung des Romans «Der Brotkönig» hat der Autor bei Lovelybooks eine Leserunde veranstaltet. Inzwischen sind dort 17 Rezensionen und Bewertungen mit einem Durchschnitt von 4,7 Sternen eingegangen.

Die Leser schreiben von einem spannenden und realistischen Wirtschaftsthriller, von packend, beängstigend nah an der Realität, von brandaktuellem Thema, von aufrüttelnd und mutmachend.

Formate

Den Roman Der Brotkönig gibt es als

ISBN Softcover: 978-3-347-46384-4

ISBN Hardcover: 978-3-347-46388-2

ISBN E-Book: 978-3-347-46392-9

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Beängstigend und realistisch

Rezension zum Roman und Wirtschaftsthriller DER BROTKÖNIG von Buchreisender auf Lovelybooks:

In Der Brotkönig zeigt Lois Leander ein beängstigendes und realistisches Szenario auf. In seinem Thriller zeigt er den Kampf um das Machtmonopol über den Getreideanbau. Ein Wissenschaftler, Martin Elkberg, versucht zu verhindern, dass der Konzernchef Julius van Erpold die weltweite Nahrungsmittelproduktion unter seine Befehlsgewalt bringt! 

Wer letztendlich diesen ungleichen Machtkampf gewinnt und welcher Weg, auch in der Realität, der Richtige sein könnte, ist eindrücklich und sehr spannend geschrieben. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Szenario niemals Wirklichkeit wird.

Der Brotkönig ist ein wirklich spannender und interessanter Thriller, kurzweilig und beängstigend realistisch.

«Was für ein Buch»

Buchbloggerin Rina zu Der Brotkönig: Rezension vom 23.7.2023 auf «Ich lese»:

Was für ein Buch. Wer meine Aktionen wie Weekly Reading und Saturday Sentence verfolgt hat, weiss dass ich ziemlich begeistert von dem Buch war, selbst wenn ich lange gebraucht habe, es zu lesen. Es ist gar nicht so leicht, dieses Buch zu beschreiben. Wir erleben hier, wie eine Kindheit in ungeliebtem Umfeld zu verschiedenen Erwachsenen führen kann. Der eine wird machtgierig, der andere besonnen und gottgläubig. Ein Menschenfreund.

Was hat dieses Buch, diese Geschichte so spannend gemacht? Eigentlich ist das doch ein sehr trockenes Thema. Gesetze, Patente, Behörden.

Mich hat fasziniert, dass der Autor diese Geschichte wirklich so realistisch aufgebaut hat und auch so verständlich geschrieben hat, dass ich fast allem folgen konnte. Es gab paar kleine Ausnahmen, die aber unerheblich waren. Auch gab es mal paar Seiten, die bisschen Länge hatten, aber auch das war unerheblich.

Absolut fasziniert hat mich, wie der Autor einen an die Hand nimmt und einem nach und nach die Wege zeigt, die gegangen werden, um eine solche Änderung der Patente, für Unglaubliches umzusetzen. Ich war so geflasht, wie komplex diese Denkweise ist und wie man hier den Überblick behält, damit es noch nachvollziehbar ist. Wer hätte gedacht, dass so ein Thema wirklich spannend werden könnte? Einfach die Denkweise – Texte so zu verschachteln und mit Paragraphen zu versehen, dass irgendwann keiner mehr folgen kann und somit eine Genehmigung zu erhalten. Und das ist nur ein Beispiel.

Dann kam Martin und schlüsselt genau diese Texte auf. Jeder weiss jetzt was van Erpold vorhat.

Der Kampf beginnt.

Es war so faszinierend, wie meine Gedanken hin und her gesprungen sind. Einmal denke ich – ja die Patentlobby hat doch schon recht. Aber nein – so geht das nicht, es muss eine andere Lösung her. Aber ja, es muss ja auch alles finanziert werden. Dann wieder lese ich von Martin und denke – ja – genauso muss es gehen. Also das Gehirn ist wirklich oft am Jonglieren.

Das Ende ist überraschend. Oder auch nicht? Genie und Wahnsinn liegen einfach zu nah beieinander. Hätte man das auch kürzen können? Ich bin mir nicht sicher. Gedanken habe ich mir schon darüber gemacht. Aber ich denke die Struktur wäre dann verloren gegangen.

Schreibstil: Ein faszinierender Schreibstil. So ein komplexes Thema und Handlung verständlich zu schreiben. Das ist schon eine besondere Begabung. Wenn es sehr wissenschaftlich wurde, hatte es manchmal was von einem Bericht. Aber immer noch verständlich.

Charaktere: Durch den langsamen Aufbau der Geschichte haben die Charaktere genug Zeit bekommen sich zu entwickeln.

Spannung: Ich fand die Spannung gelungen. Nicht unbedingt Thrillerspannung, sondern einfach „Ich-will-unbedingt-wissen-Spannung“, Ihr wisst was ich meine.

Fazit: Ein richtig spannender Wirtschaftsthriller. Die Geschehnisse sind so verständlich geschrieben, dass man manchmal doch versteht, warum es Menschen gibt, die komplizierte Texte und Gesetze spannend finden. Diese Raffinesse, die in manchen Texten steht. Aber natürlich ist dieses ganze Thema spannend. Wie soll die wachsende Zahl der Menschheit denn weiterhin ernährt werden? Wie soll das finanziert werden? Ein wirklich hochinteressantes und auch aktuelles Thema. Die Menschen wollen Essen und Leben – aber es interessiert nicht, wie das von statten geht. Hier kann man mal einen Blick hinter die Kulissen ergattern und alles ist wirklich gut verständlich beschrieben.

5/5

Zukunft der europäischen Pflanzenzucht in Gefahr

Mit einem neuen Patentbericht informiert die Koalition «No Patents on Seeds», dass bereits mehr als 1’000 konventionell gezüchtete Pflanzensorten in Europa von Patenten betroffen sind, obwohl es laut europäischer Gesetze solche Patente gar nicht geben dürfte.

Aus meiner Sicht sollten solche Patente für alle Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen verboten werden, ja für die gesamte biologisch vermehrbare Materie, also auch für Gene etc., weil die Folgen von Patenten für belebte Materie verheerend sein können. Der Roman und Wirtschaftsthriller Der Brotkönig zeigt, wie Patentinhaber (oft Konzerne) andere Züchter aus dem Markt drängen, Landwirte in die Abhängigkeit zwingen und auch die Verarbeitung der Ernten kontrollieren können, zugunsten des eigenen Profits und schliesslich zulasten aller Konsumentinnen und Konsumenten.

Das Geistige ist die treibende Kraft

Der Elementarteilchenphysiker Hans-Peter Dürr zeigt auf, wie die Physik das Geistige als Ursprung entdeckt hat.  

Interview mit Prof. Dr. Hans-Peter Dürr an seinem Arbeitsplatz im Münchner Max-Planck-Institut im Sommer 1997.