Gibt es Gott?

«Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine ewige Macht und göttliche Majestät sehen und erfahren können. Sie haben also keine Entschuldigung.»

Aus Römer 1, Vers 2, Bibel. (Interessant ist auch, wie dieser Brief an die Römer weitergeht).

Dass es den allmächtigen Gott gibt, zeigt uns die Schöpfung jeden Tag. Wer sonst hat alle Pflanzen und Tiere erschaffen? Die Gänseblümchen und Walfische? Die Bakterien und Atome, die Sterne und Galaxien? Kann es sein, dass all dies zufällig entstanden ist? Diese perfekte Ordnung, die nötig ist, um alles am Laufen zu halten? – Unmöglich, sagt der Quantenphysiker Hans-Peter Dürr. Die paar Milliarden Jahre, die es die Erde gibt, würden unmöglich dafür reichen, dass sich der Mensch aus reinen Zufällen hätte entwickeln können.

Der Mensch, alle Pflanzen und Tiere sowie Erde und Himmel sind nur möglich, weil das jemand gewollt hat. Dieser Jemand ist Gott.

Wenn sich die Menschen bewusst würden, dass sie diesen Gott, der so mächtig und heilig und ihr Schöpfer ist, täglich ignorieren oder gar verachten oder verleugnen, dann würden sie bis in die Knochen erschrecken darüber, wer der ist, den sie nicht ernst genommen haben.

In drei Beiträgen kannst du das Thema vertiefen:

Auszug aus dem Roman Der Brotkönig, Teil 3, Kapitel «Stärken und Schwächen»:

Abraham schaute ihn verblüfft an. »Du glaubst an Gott?«

»Ja.«

»Ich auch, einfach als Jude. Du bist Christ?«

»Ja.«

»Wie kamst du dazu?«

»Ich spürte, dass es richtig ist, an Gott zu glauben, dass es zum Gesamten gehört – und es entspricht meiner Logik.«

»Deiner Logik?«

Martin überlegte. »Ich glaube nicht, dass sich die Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen und der Mensch per Zufall entwickelt haben. Ich glaube, dass jemand das alles gewollt und erschaffen hat, auf welche Weise auch immer. Dieser Jemand ist Gott. Nach seiner Weisheit entstanden Himmel und Erde, alle Lebewesen und ihr ganzes Zusammenspiel.« Einen Augenblick lang schwieg er. »Und mathematisch gesehen ist es nicht plausibel, dass alles per Zufall entstanden ist.«

»Wieso?«

»In einem Büchlein rechnet ein Hans Heinz Folgendes vor: Du hast in einem Stoffsack zehn Kugeln, jede hat eine der Nummern von 1 bis 10. Du schüttelst die Kugeln gut durcheinander und hast nun die Aufgabe, eine Kugel nach der anderen blind aus dem Sack zu nehmen, und zwar in der Reihenfolge von 1 bis 10. Aber jede Kugel, die du herausgenommen hast, musst du nach dem Prüfen der Nummer gleich wieder zu den anderen in den Sack legen, sodass also immer zehn Kugeln im Sack sind, wenn du wieder eine herausnimmst. Klar?«

Abraham nickte.

»Die Wahrscheinlichkeit, beim ersten Griff die Kugel mit der Nummer 1 zu erwischen, ist 1:10. Du gibst Nummer 1 zurück in den Sack und nun ist die Wahrscheinlichkeit, dass du mit dem zweiten Griff gleich Kugel Nummer 2 fängst, bei 1:100. Dass du beim dritten Griff die Nummer 3 findest, hat eine Chance von 1:1.000. Beim vierten Griff die Nummer 4 1:10.000 und so weiter. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, alle zehn Kugeln beim ersten Mal in der richtigen Reihenfolge zu erhaschen?«

Abraham zuckte mit den Schultern.

»1:10 Milliarden.«

»Mit nur zehn Kugeln bereits 1:10 Milliarden?«

Martin nickte. »Ja. Kennst du Beethovens fünfte Sinfonie?«

»Ta-ta-ta-taaaa – ta-ta-ta-taaaa.«

»Genau. Ich kenne sie nicht wirklich, ich weiß nur, dass sie ein Meisterwerk ist, das über dreißig Minuten dauert und wohl aus Tausenden Noten besteht. Wie viele Versuche bräuchtest du, wenn du die Noten blind zusammenwürfeln müsstest, bis du die Sinfonie stimmig hättest?«

»Dass die Sinfonie per Zufall entsteht? – Unmöglich!«

Martin nickte. »Das sehe ich auch so. Jetzt gehen wir zum Leben über, das noch um Dimensionen komplexer ist: 6.000 Säugetierarten leben auf der Erde, über 10.000 Vogelarten, beinahe eine Million verschiedene Insektenarten und eine unvorstellbare Vielfalt an Mikroorganismen.« Er hob die Hand, um die Bedeutung des Kommenden zu unterstreichen. »Jedes dieser unzähligen verschiedenen Lebewesen ist aus unzählbar vielen Atomen und Molekülen aufgebaut und lebt nur, weil ihre überaus komplexen und komplizierten Lebensvorgänge – Verdauen, Denken, Vermehren und so weiter – bis ins letzte Detail absolut geordnet ablaufen. Das soll durch lauter Zufälle entstanden sein? Versuch mal, das zu rechnen.« Er hob die Augenbrauen. »Auch wenn man dem Ganzen sehr viel Zeit einräumt, müssten so viele Faktoren unter so vielen bestimmten Bedingungen perfekt zusammengetroffen sein, dass die Chance dafür mathematisch bei null ist.« Er zuckte mit den Schultern. »Ohne dass jemand das gewollt und gelenkt oder gemacht hat, geht es nicht.«

»Viele Menschen glauben nicht an Gott. Ja, kennen ihn gar nicht.«

Martin wiegte den Kopf. »Wenn sie begreifen würden, dass Gott alles erschaffen hat, dass alles nach seiner Weisheit entstanden ist – auch sie selbst –, wäre ihnen wohl auch klar, dass es schädlich und letztlich tödlich ist, gegen diese allem zugrunde liegende Weisheit zu verstoßen.«

Die Stille vor dem Sturm

Predigt über die Endzeit, von Pastor Jakob Tscharntke, anhand der Offenbarung und weiterer Bibelstellen. Vom 3.10.2021 – bleibt hoch aktuell.

DER BROTKÖNIG – das Buch

Klappentext

Ein junger Pflanzenbau-Wissenschaftler entdeckt den ebenso wahnsinnigen wie realistischen Plan eines Konzernchefs, Macht über die weltweite Nahrungsmittelproduktion zu erlangen. Der Wissenschaftler und der Konzernchef werden Gegner, keiner von beiden ist es gewohnt oder bereit, aufzugeben. Unterwegs mit entgegengesetzten Lebenszielen – der eine strebt nach Macht, der andere nach Weisheit – erfahren sie, wie Macht funktioniert, in der Familie, in der Politik und in der Wirtschaft. Ein Abenteuer um Macht und Weisheit, um den Glauben an sich selbst oder an Gott. Eine Geschichte um die Frage, wie es der Menschheit gelingen kann, zukunftsfähig zu werden.

Zur Geschichte

Vordergründig lässt «Der Brotkönig» miterleben, wie ein Mann von Zürich aus einen Konzern aufbaut, mit Geschick, Skrupellosigkeit und Konsequenz, und wie ihn habsüchtige Manager, gewissenlose Politiker und korrupte Behörden unterstützen. Der Konzernboss erreicht immer grösseren Einfluss auf die weltweite Nahrungsmittelproduktion, doch dann erwächst ihm ein Gegner, ein junger Wissenschaftler, der nicht glaubt, dass Geld und Macht der Sinn des Lebens sind. Der Wissenschaftler nimmt den Kampf gegen den genialen, aber verheerenden Plan des Konzernchefs auf, obwohl das eigentlich aussichtslos ist.

Auf einer zweiten Ebene zeigt der Roman, der in mehreren europäischen Ländern spielt, wie verschiedene Leben aufeinander wirken, vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, und wie eine Generation der nächsten nicht nur Güter vererbt, sondern auch Charakter, Stärken und Schwächen. «Der Brotkönig» ist ein Abenteuer um den Sinn des Lebens, um die Frage, an was man glaubt und darum, was das für Folgen hat.

Der beschriebene Kampf um die Macht über die weltweite Ernährung (mittels Gentechnik und Patenten) ist im Buch zwar Fiktion, aber der Autor hat viele Jahre in der Forschung gearbeitet und festgestellt, dass der Kampf um die Ernährung (via Patentierung von Saatgut und weiterem Leben) tatsächlich läuft.

Rezensionen

Bei OrellFuessli bzw. Thalia ist die Bewertung von 10 Lesern bei 4,9 Sternen. Bewertungen gibt es auch auf Amazon, Hugendubel, Weltbild etc. Nach der Veröffentlichung des Romans «Der Brotkönig» hat der Autor bei Lovelybooks eine Leserunde veranstaltet. Inzwischen sind dort 17 Rezensionen und Bewertungen mit einem Durchschnitt von 4,7 Sternen eingegangen.

Die Leser schreiben von einem spannenden und realistischen Wirtschaftsthriller, von packend, beängstigend nah an der Realität, von brandaktuellem Thema, von aufrüttelnd und mutmachend.

Formate

Den Roman Der Brotkönig gibt es als

ISBN Softcover: 978-3-347-46384-4

ISBN Hardcover: 978-3-347-46388-2

ISBN E-Book: 978-3-347-46392-9

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Beängstigend und realistisch

Rezension zum Roman und Wirtschaftsthriller DER BROTKÖNIG von Buchreisender auf Lovelybooks:

In Der Brotkönig zeigt Lois Leander ein beängstigendes und realistisches Szenario auf. In seinem Thriller zeigt er den Kampf um das Machtmonopol über den Getreideanbau. Ein Wissenschaftler, Martin Elkberg, versucht zu verhindern, dass der Konzernchef Julius van Erpold die weltweite Nahrungsmittelproduktion unter seine Befehlsgewalt bringt! 

Wer letztendlich diesen ungleichen Machtkampf gewinnt und welcher Weg, auch in der Realität, der Richtige sein könnte, ist eindrücklich und sehr spannend geschrieben. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Szenario niemals Wirklichkeit wird.

Der Brotkönig ist ein wirklich spannender und interessanter Thriller, kurzweilig und beängstigend realistisch.